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Hier befinden sich die Naturschutzgebiete Paraje Natural de las Marismas del Odiel, Paraje Natural de los Enebrales de Punta Umbría und Paraje Natural de las Lagunas de Palos y Las Madres, das Naturschutzreservat Reserva Natural de la Laguna de El Portil sowie das Naturschutzgebiet Paraje Natural del Estero de Domingo Rubio, alle von großem ökologischen Interesse aufgrund ihres Tier- und Pflanzenreichtums.
Die Stadt war seit jeher in die Ereignisse verwickelt, die zur Entdeckung und Eroberung Amerikas führten. Noch heute ist sie die andalusische Stadt, die am engsten mit Südamerika verbunden ist, wie das jährliche Festival de Cine Iberoamericano (Festival des südamerikanischen Films) und weitere auf diesen Kontinent abzielende Veranstaltungen beweisen. Zudem befinden sich in der Nähe das Kloster Monasterio de la Rábida und der Puerto de Palos, von dem aus Christoph Kolumbus in See stach.
In ihr befinden sich zahlreiche architektonische und städtebauliche Anschauungsobjekte, die Zeugen ihrer Geschichte und Entwicklung sind: Die Kathedrale, die Kirchen Iglesia de la Concepción und Iglesia de S. Pedro, das Kloster Convento de las Angustias, das Santuario de Ntra. Sra. de la Cinta, das Kolumbusdenkmal, das Gran Teatro und das Stadtviertel Barrio Reina Victoria, ein Beispiel englischer Architektur entstanden durch den durch englische Firmen betriebenen Bergbau in den Minen der Provinz. Aus dieser Tatsache rührt ebenfalls der Verladeplatz für Bodenschätze.
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Sie bieten dem Besucher alle denkbaren Alternativen, von einem lebhaften Unterhaltungsmilieu in komplett ausgestatteten Zonen bis hin zu wilden, einsamen Abschnitten ein weites Spektrum an Möglichkeiten, aber immer unter einem gemeinsamen Nenner: goldgelber Sand, Dünen, Pinienwälder und sauberes Wasser.
Isla Canela und Punta del Moral: Diese 7 km langen Strände mit feinem Sand gehören zum Gemeindebezirk von Ayamonte. Sie verfügen über einen modernen touristischen Komplex, der mit allem ausgestattet ist, was für einen unvergeßlichen Urlaub nötig ist. Die Golf- und Tennisplätze oder die Einrichtungen für der Wassersport sind davon nur eine kleine Probe.
Isla Cristina : Es handelt sich um eine Ortschaft mit ausgeprägtem Küsten-Charakter. Ihr ausgedehnter Strand von 12 km Länge und ihr gutes Klima sind verantwortlich für ihre lange touristische Tradition: Im Sommer verdreifacht sich ihre Bevölkerung. Es bestehen gute Einrichtungen für der Wassersport.
La Antilla: Ein ruhiger und sehr langer Strand von 22 km; er gehört zu der nahen Ortschaft Lepe, die wegen ihrer Früchte berühmt ist (Feigen, Erdbeeren, Zuckermelonen, Wassermelonen, Orangen, usw.). Die Ortschaft besitzt eine hübsche Kirche, die Santo Domingo de Guzmán gewidmet ist (Mudejarstil, 15.Jh.). In der Nähe des Strandes ist kürzlich ein großer touristischer Komplex eröffnet worden mit einem großen Vier-Sterne-Hotel, Golf, Tennis, Schwimmbädern und jeder Art von kulturellen und sportlichen Aktivitäten, um selbst den anspruchsvollsten Geschmack zu befriedigen. In der Nähe befindet sich der Hafen El Terrón, wo man frische Meerestiere und frischen Fisch genießen kann .
El Rompido : Ein kleines Fischerdorf an der Mündung des Flusses Piedras, das zum Gemeindebezirk von Cartaya gehört. In dieser Ortschaft mit 10.000 Einwohnern befinden sich die Ruinen einer Burg römischen Ursprungs, das Kloster Convento de las Mercedes (18.Jh.) und die Kirche Iglesia de San Pedro. Der herrliche Strand von El Rompido hat eine Länge von 10 km. Er verläuft parallel zu einer Dünenlandschaft am Festland, von der er durch eine 300 m breite Bucht getrennt ist. Von den Pinienwäldern auf seiner Anhöhe hat man einen der schönsten Ausblicke auf die Küste von Huelva hat.
Zwischen buschigen Pinienwäldern und Dünen, die sie auf der einen Seite von Meer trennen, und dem Landschaftsschutzgebiet des Marschlandes des Odiel auf der anderen führt die Straße nach Punta Umbría. Das Ortsbild dieses ursprünglich reinen Fischerortes hat sich durch den großen Zustrom an Touristen verändert. Dazu hat nicht nur sein großer Strand geführt, der über alle Angebote verfügt. sondern auch die Möglichkeit, von seinem Sporthafen aus die verschiedensten Wassersportarten zu praktizieren. Gegenüber von Punta Umbría befindet sich der Strand des Espigón, einer 8 km langen Landzunge mit feinem Sand, zu der man über Aljaraque gelangt.
Von der Mündung des Flusses Rio Tinto bis zum Turm Torre del Loro erstreckt sich der Strand von Mazagón. Er nimmt einen 10 km langen Küstenstreifen mit feinem Sand ein, der parallel zu einer Steilküste aus Sandstein verläuft. Ein Parador (staatliches Hotel) sowie mehrere Camping-Plätze bieten Unterkunft.
Matalascañas ist der größte touristische Komplex der Costa de la Luz von Huelva. Hotels, Restaurants, Diskotheken und viele andere Einrichtungen reihen sich auf einer Strecke von 5 km aneinander, um die Nachfrage der vielen Besucher zu befriedigen.
Der Umstand, daß Matalascañas auf fast allen Seiten vom Nationalpark von Doñana umgeben ist, begünstigt seine Lage und macht es zum idealen Ort für Naturliebhaber und für alle, die Ruhe und Entspannung wünschen.
Die aktiveren Besucher haben aber auch die Möglichkeit, am Land und zu Wasser zahlreiche Sportarten auszuüben. In der Nähe des Marschlands und von schlichten Häusern umgeben, erhebt sich weiß und majestätisch die Ermita de la Virgen del Rocío - die Wallfahrtskapelle der Heiligen Jungfrau von Rocío. Ungefähr eine Million von Pilgern aus ganz Spanien versammeln sich dort zu diesem Termin.
An der Mündung des Río Tinto und gegenüber der Landzunge Punta del Sebo mit dem Denkmal an den Entdeckerglauben Monumento a la Fe descubridora liegt La Rábida, ein bescheidenes Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert, das über dem alten almohadischen Gebäude von La Rábite erichtet wurde. Es wird als das wichtigste Symbol der Entdeckung Amerikas betrachtet, denn in seinen Mauern verweilte Christoph Kolumbus in der Zeit, als er wegen der großen Schwierigkeiten im Vorfeld seiner Ernennung zum Verantwortlichen der Indienreise entmutigt war.
In seinem Innern wahrt der Kreuzgang die schlichte Schönheit des vorkolombinischen Bauwerks. Die Fresken des Malers Vázques Díaz aus Huelva schmücken einen Teil der Nebenräume mit Motiven der Entdeckung. Die Kirche in gotischem Mudejarstil bewahrt ein Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert, Texte von Martín Alonso Pinzón, Andenken an Kolumbus, sowie die Celda de las Conferencias ("Zelle der Gespräche"). Sie ist Beleg und Zeuge für die enge Verbindung von La Rábida mit der Entdeckerfahrt; in ihr fanden die Gespräche zwischen Kolumbus und den Mönchen statt.
Schöne Gartenanlagen umgeben das Kloster, und die La Columna de los Descubridores ("Säule der Entdecker") erinnert an den 400. Jahrestag der Entdeckung Amerikas. Der interessante Besuch unter dem Motiv "die Entdeckung Amerikas" wird vervollständigt durch das Plus Ultra ("Kai der Königin"), das an den ersten Transantlantikflug erinnert; die Iberoamerikanischen Universität; und den neue Liegeplatz der drei Nachbauten der Karavellen. |