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"Granada ist das Damaskus des Al Andalus, Weide für das Auge, Erhebung der Seelen. Sie besitzt eine uneinnehmbare Festung, mit hohen Mauern und herrlichen Gebäuden. Sie zeichnet sich durch die Eigentümlichkeit seines Flusses aus, der sich zwischen ihren Häusern, Bädern, Märkten, äußeren und inneren Mühlen und Gärten verteilt".
Víctor Hugo, 19. Jh.,
"Sei sie nun nah oder fern
spanisch oder sarazenisch,
es gibt keine Stadt, die es
auch nur wagen könnte, sich mit
Granada zu messen, der schönen,
dem Preis der Herrlichkeit,
noch gibt es eine, die sich
mit mehr Anmut und Lächeln,
mehr orientalischem Glanz
in einer Aura von größerer Heiterkeit entfaltet ".
Pedro Antonio de Alarcón, 19. Jh.,
"Wer kennt und bewundert nicht Granada, selbst wenn er sie nie besucht hat?"
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Sie ist direkt am Mittelmeer gelegen und die Nähe zum Norden Afrikas und zu Sierra Nevada mit den höchsten Gipfeln der Halbinsel schützen die Gegend vor den kalten Nordwinden. Ein subtropisches Mikroklima mit 320 Sonnentagen im Jahr und mittlere Temperaturen um 20°C machen in den üppigen Tälern den Anbau tropischer Früchte möglichv.
Steilküsten, kleine Buchten und weite Strände bestimmen die Landschaft dieser von zahlreichen Siedlern begehrten und eroberten Küste, unter ihnen die Phönizier, Römer und Araber, die um sie stritten und hier ihre kulturellen Spuren hinterließen.
Es gibt an der Costa Tropical fünf Touristenzentren: Almuñécar (La Herradura), Salobreña, Motril, Castell de Ferro und La Rábida. Sie alle verfügen über gute touristische Infrastrukturen und sind ideal für zahlreiche Sportarten wie Windsurf, Surf, Tauchen, Fischerei, Segeln, Wasserski, Golf, Tennis, Squash, Reiten usw.. Sierra Nevada mit seinen bis zu 3400 m hohen Gipfeln und in nur 40 km Entfernung von der Küste ist das Paradies für den alpinen Ski und Bergsteigen.
Almuñécar liegt im Schutz eines kleinen Hügels und ist die am weitesten im Westen gelegene Ortschaft der Costa Tropical. Vor 3000 Jahren entdeckten die Phönizier, ein Volk von Seefahrern, in Almuñécar ein Paradies und siedelten sich hier an. Das arabische Schloß, ist auf einer altenömischen Festung erbaut und erhebt sich auf einem Hügel, und von hier aus kann man über die gesamte Stadt blicken.
Aus dieser Zeit stammen auch Häuser des alten Stadtkerns, Reste der Stadtmauer, Bögen und Wasserspeicher. Über große Treppen am Felsen gelangt man zum Mirador de la Cruz, einem herrlichen Aussichtspunkt mit Blick über die Bucht. Eine gute touristische Infrastruktur entlang der 26 Strände stellen jegliche Ansprüche zufrieden
Von dem Moment an, in dem man Almuñécar verläßt, schlängelt sich die Straße an der Steilküste hoch bis zu einem Punkt, von dem aus Salobreña ins Blickfeld rückt, das einen Felsen zu umarmen scheint, und auf dem hoch oben an strategisch sehr günstiger Lage eine uneinnehmbare Festung steht. Zu seinen Füßen liegt ein fruchtbares Tal mit tropischen Anbaufrüchten, das am Horizont durch einen unendlich scheinenden Strand abgelöst wird und schließlich in einem transparenten, blauen Meer endet.
Sehr sehenswert sind hier die Kirche, das Schloß und die schönen, weißen Häuser. In den steil ansteigenden, gewundenen Straßen mit den bunten Geranien spürt man noch deutlich die arabische Vergangenheit der Stadt.
Ein aus dem Mittelmeer aufragender Felsen trennt die wichtigsten zwei Strände von Salobreña: La Playa del Peñón, der das dichter besiedelte Gebiet einnimmt (hier konzentrieren sich Dienstleistungen und Leben)) und der Playa de la Guardia, ein weitläufiger und wilder Strand zwischen tropischen Anbaufrüchten und dem Meer. Schöne kleine Buchten, die man vom Meer aus leicht erreichen kann, laden zum Tauchen und Sonnenbaden ein.
Auf den sechs folgenden Kilometern kommt man durch ein fruchtbares Tal und gelangt nach Motril, Zentrum der gesamten Umgegend. Die Stadt hat 50000 Bewohner und erfährt dank seines Handelshafens, seiner subtropischen Früchte und dem Blumenhandel einen anhaltenden Aufschwung.
Im Sommer konzentriert sich das Leben in Motril besonders am Playa de Poniente, wo eine weitgefächerte touristische Infrastruktur alle Bedürfnisse abdeckt. Im Sporthafen und dem Wassersportclub kann man allen möglichen Wassersportarten nachgehen, und auf dem Fischmarkt seines Fischereihafens ist sehr interessant, den bewegten Fischversteigerungen beizuwohnen.
Anders als der Playa de Poniente ist der Playa de Granada eher Ziel von Leuten, die Ruhe und Entspannung suchen. Der einzige Golfplatz der Costa Tropical reicht bis direkt an den feinen Sand dieses Strandes.
Richtung Osten liegt Torrenueva und einige Kilometer weiter befinden sich Carchuna und Calahonda, die durch eine weite Bucht zwischen dem Cabo Sacratif und den beeindruckenden Klippen am Ende des Gebiets von Calahonda voneinander getrennt sind.
Castell de Ferro ist ein typisches Küstendorf, und im Zentrum des Ortes liegt die Schloß-Festung arabischen Ursprungs, die Zeuge einer historisch wichtigen Vergangenheit dieses Teils der Costa Tropical ist.
Der Weg geht weiter über Castillo de Baños, La Mamola, Los Yesos, Melicena und schließlich La Rábida, der am weitesten östlich gelegenen Ortschaft der Costa Tropical. Ab hier werden die hervorragenden touristischen Anlagen durch eine eher ländliche Gegend abgelöst.
Nur wenige Kilometer im Norden liegt La Alpujarra. Hier finden wir über die Landschaft verstreut Mandelbäume, Weinreben und Kastanienbäume, eine sehr vielfältige Landschaft, in der sich das Weiß des Schnees, das Blau des Himmels und das Grün der Pflanzenwelt je nach Jahreszeit abwechselt.
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