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DIE PROVINZ CADIZ

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CADIZ HAUPSTADT

Die Stadt Cádiz, deren Verwaltungsbezirk quasi mit dem Stadtgebiet identisch ist, befindet sich im äußersten Osten der Bucht gleichen Namens auf einer Halbinsel, die mit dem Festland durch einen schmalen Sandstreifen verbunden ist.

Ihre Lage hat seit den Anfangszeiten ihrer Gründung ihre eindeutige Ausrichtung zum Meer hin bewirkt. Älteste noch bestehende Stadt Europas, Phönizier, Griechen, Römer, Mauren..., viele Völker beherrschten sie. Ebenfalls hier wurde die erste demokratische Verfassung Spaniens ausgearbeitet.

Trotz der städtisch geprägten Umgebung gibt es Orte natürlichen Interesses, wie die Strände von la Cortadura, el Chato, Torregorda, und die Marismas de Santibáñez, Teil des Naturschutzparks Parque Natural de la Bahía de Cádiz.

Die Stadt, volkstümlich "Tacita de Plata" (Silbertässchen) genannt, hat ein unverwechselbares Meeresflair und besticht durch die Liebenswürdigkeit und Gastfreundschaft ihrer Einwohner, wie dies auch die berühmten Karnevalsfeiern beweisen; es gibt hochinteressante Monumente wie die Kathedrale, die Stadtmauern, die Kirche Parroquia de Sta. Cruz, den Park Parque Genovés, die Puerta de la Caleta usw. All dies sind ohne Zweifel zauberhafte Orte, nicht zu vergessen die Gastronomie und die berühmten und schönen Strände, wie die von la Caleta, Sta. María del Mar oder la Victoria.

   
CADIZ INNLAND  

Es ist die Provinz von Cadiz, atlantisch und das Mittelmeer, mit seiner wertvollen ökologischen und kulturellen Last, die eine grössere Anzahl von natürlichen Parks hat. Eine Gesamtmenge von fünf verlängert durch ihre Gegend, obgleich drei von ihnen auch Teil des provinziellen Landes von Huelva und von Sevilla besetzen.

 
   
  CADIZ KÜSTE

Die Lage des Gebiets - die südlichste der Iberischen Halbinsel - und das herrliche Klima haben die Gegend seit Tausenden von Jahren zu einer der begehrtesten gemacht, von Tyrern, Tartessern, Phöniziern, Griechen, Römern, Westgoten oder Arabern.

Es gibt eine lange Reihe von attraktiven Punkten, die dieser 200 km lange Küstenstreifen bietet, an dem wir den feinsten goldenfarbenen Sand der Halbinsel vorfinden.

Sanlúcar de Barrameda liegt in der Mündung des Guadalquivirs, der den natürlichen Weg bei der Besiedlung durch wichtige Kulturen und Zivilisationen darstellte, die unvergängliche Spuren hinterlassen haben.

Es liegt besonders schön, direkt gegenüber dem Nationalpark von Doñana, dem wichtigsten Biologischen Reservat Spaniens, das sehr attraktiv für alle Naturliebhaber ist. An dem beliebten Strand Bajo de Guía in Sanlúcar werden jedes Jahr Pferderennen ausgetragen.

Chipiona ist traditionell Sommerferienort und war Ende des 19. Jahrhunderts Heilbad. In seiner Umgegend befinden sich vier weite Strände mit guter touristischer Infrastruktur und jodreichem, klarem Wasser: Regla, La Ballena, Tres Piedras und Cruz del Mar.

In Rota, dessen Ursprünge auf die Phönizier, Römer und Araber zurückgehen, kann man das Schloß Castillo de Luna (13. Jh.), die Kirche Ntra. Sra. de la Expectación (16. Jh.) und die Barockkirchen Caridad und San Roque besichtigen.

Jerez ist eine Stadt, die weltweit für seine Weine und Pferde bekannt ist (Austragungsort der Reitwelt-meisterschaften 2002), es liegt im Landesinneren inmitten des Flachlandes und ist verkehrsmäßig gut angebunden durch ein Netz aus Straßen, Eisenbahn und dem Flughafen, der Jerez mit großen spanischen und internationalen Städten verbindet. Sein Ursprung geht auf die Tartesser zurück, später siedelten sich hier Phönizier, Römer und Araber an, und sein alter Stadtkern ist zum Historisch-Künstlerischen Denkmal erklärt. Ferner finden wir hier die Königliche Andalusische Reitkunstschule, und auf der Rennstrecke von Jerez werden internationale Auto- und Motorradrennen gefahren.

Puerto de Santa María liegt im Zentrum der Bucht von Cádiz, und es verfügt über ein außergewöhnliches künstlerisches Erbe. Im Sommer ziehen die Strände Playa de la Puntilla, Valdegrana und Fuentebravía zahlreiche Touristen an. Puerto Sherry, einer der wichtigsten Sporthäfen Spaniens, trägt jedes Jahr die Nautische Woche aus.

In Puerto Real finden wir wichtige Schiffsindustrie. In der Umgegend ist der Besuch zum Parque de las Canteras lohnenswert, wo sich die Grotte der Jungfrau Virgen de Lourdes befindet.

San Fernando, das gemeinhin als "La Isla" bekannt ist, ist wie ein weißer Hügel, den Salinen und Meer umgeben. In seiner Architektur sind Portale und Fenster aus Gußeisen hervorzuheben.

Die Provinzhauptstadt Cádiz liegt in der nach ihm benannten Bucht; nur eine Landzunge verbindet es mit dem Kontinent. Es ist eine dreitausendjährige Stadt, die älteste Europas. Es wurde im Jahre 1100 vor Christus von den Phöniziern gegründet und war Eingangspforte für die verschiedensten Kulturen: Phönizier, Griechen, Römer, Westgoten und Araber. Seine Strände Victoria, Cortadura und La Caleta sind seit langer Zeit bekannt.

Chiclana liegt zwischen Salinen und Pinienwäldern besonders schön, nur neun Kilometer vom Strand entfernt. Unter seinen Stränden ist La Barrosa hervorzuheben, und ferner sind der Touristen-Komplex Novo Sancti Petri mit zahlreichen Appartments, Hotels, Erholungs- und Freizeitanlagen und ein moderner, von Severiano Ballesteros entworfener Golfplatz sehr sehenswert.

Conil ist ein typisches traditionelles Fischerdorf, und es hat 14 Kilometer feine Sandstrände: Los Bateles, La Fontanilla, Fuente del Gallo und Las Calas de Roche.

Vejer liegt hoch oben auf einem Hügel, ganz in Meeresnähe, eine mittelalterliche Ortschaft mit engen, steil ansteigenden Gassen, die von einer Mauer umgeben ist. Als Überbleibsel der alten Bräuche aus arabischer Zeit kann man hier noch die "cobijadas" sehen, Frauen, die von Kopf bis Fuß schwarz gekleidet sind. An der nahen Küste liegen der Strand El Palmar und das Kap von Trafalgar, wo die berühmte Schlacht stattfand.

Barbate war schon zu römischen Zeiten Fischereihafen, und in seiner Umgebung wuchs ein helles, weißes Dorf, das für Touristen sehr interessant ist. Es hat herrliche Strände wie den Playa del Carmen, Playa de Yerbabuena und vor allem Playa de Caños de Meca, mit einer ast hundert Meter hohen Steilküste und Süßwasserquellen, die stellenweise aus den Felswänden hervorsprudeln. Neben dem Leuchtturm sind die Ruinen des alten Schlosses Castillo de Santiago hervorzuheben.

Zahara gehört zur Gemeinde Barbate, und es ist eine malerische Ortschaft mit hervorragenden Hotels und paradiesischen Stränden. In der Nähe befindet sich Tarifa, eine historisch wichtige Stadt, die im südlichsten Zipfel Europas, nur 14 km von Afrika entfernt liegt und erster Siedlungsort der Muselmanen im Jahre 711 war. Es ist berühmt für die bekannte Heldentat von Guzmán el Bueno, der es vorzog, seinen Sohn zu opfern, um die Stadt nicht dem Feind zu überlassen.

Sie besitzt heute noch den Charme einer arabischen Stadt. In der Umgegend sind die römischen Ruinen von Baelo Claudia am Strand von Bolonia erwähnenswert. Der Küstenstreifen von Tarifa ist zum Austragungsort der Weltmeisterschaften im Windsurf gewählt worden, was für die Stadt einen bedeutenden Aufschwung bedeutet hat; ein weiterer Pluspunkt für die Gegend ist die Unterwasserfischerei, die in den transparenten Gewässern zahlreicher Strände sehr viele Liebhaber hat: Los Lances, Bolonia, Punta Paloma, de la Plata, Valdevaqueros und Torre de la Peña.

 
 
 

 

 

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